Anläß­lich des jüngs­ten Kabi­netts­be­schlus­ses zur Novel­le des Tier­schutz­ge­set­zes, mit der unter ande­rem die Kenn­zeich­nung von Pfer­den mit­tels Heiß­brand oder Schen­kel­brand ver­bo­ten wer­den soll: Es gibt zwei­fel­los drän­gen­de­re ethi­sche Pro­ble­me in der Pfer­de­hal­tung als den Schen­kel­brand — Pfer­de­hal­tung ohne Wei­de­gang, Roll­kur, unfä­hi­ge Rei­ter. Ver­bo­ten wird aber der Schen­kel­brand. War­um?

Zunächst die Fak­ten­la­ge zur inkri­mi­nier­te Kenn­zeich­nungs­me­tho­de mit einer Geschich­te, die fast so alt ist wie die Pfer­de­hal­tung selbst. Kaum ver­wun­der­lich, dass auch ihre Geg­ner Stu­di­en anfüh­ren kön­nen, die ihre Sicht­wei­se unter­stüt­zen. Allein, wenn es um „har­te“ wis­sen­schaft­li­che Evi­denz geht, schei­nen die Befür­wor­ter die Nase vorn zu haben. Die Tie­re zei­gen beim Bren­nen kei­ne signi­fi­kant ande­ren Ver­hal­tens­wei­sen als etwa beim Sche­ren (sie­he dazu etwa die­ses Video des Han­no­ve­ra­ner Ver­bands, bit­te das ers­te Drit­tel pein­li­cher Bauch­na­bel­schau vor­spu­len). Anders als der Elek­tro­zaun wird das Brenn­ei­sen vom gebrann­ten Foh­len spä­ter nicht mit Schmerz in Ver­bin­dung gebracht. Beein­träch­ti­gung 48 Stun­den nach der Pro­ze­dur: kei­ne — im Unter­schied dazu führt die EU-weit vor­ge­schrie­be­ne Implan­ta­ti­on eines Trans­pon­der-Chips in die Hals­mus­ku­la­tur durch­aus ein­mal zu gesund­heit­li­chen Pro­ble­men. Die Schmerz­in­ten­si­tät des Bren­nens liegt… […] // Arti­kel auf agroblogger.de lesen →

Tagged with →  

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.